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Von Michael Siefener
Eloy Edictions
Es handelt sich um einen "etwas anderen" Horrorroman, der eigentlich eine
Love Story ist. Aber was für eine! Der Hauptstrang der Geschichte spielt
im heutigen Köln ab. Ein geheimnisvolles Manuskript ändert das Leben des
verarmten Schriftstellers Jan Droom radikal: Beim Versuch, die
mittelalterliche Handschrift zu entziffern, vermischen sich zunehmend
Realität und Fiktion, Wirklichkeit und Wahn. Der Schluss mit der Sabbath-Orgie
ist wirklich stark: Die ganze Szene lässt an einen Faschingsalptraum denken.
Siefener hat viele gute Sachen geschrieben - nehmen wir z.B. seinen Roman
"Hexennacht" -, aber ich halte "Der Teufelspakt" für sein bestes Buch bisher.
Geschrieben hat er es kurz nach dem Tod seiner geliebten Ehefrau. Daher
wahrscheinlich die Intensität seiner Prosa.
Vorgeschlagen von: Peter Parisius
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